Der leidige Import! Die CSV-Datei enthält die Koordinaten. Google macht daraus beim Import Dreck in Tüten. Fehlende Nachkommastellen oder Tausender-Punkte.
Achtet beim Import in ein Google-Sheet auf diesen Haken:
Dann wird da nichts konvertiert und die Zahlen stimmen.
Wir haben oft die Erfahrung gemacht, dass in gängigen Google-Spreadsheets für das Deployment von Munzees in großen Munzee Gardens oft Benutzerfehler passieren oder mangelnde Konventionen dazu führen, dass die oft hunderte Links nahezu ungeprüft in der Liste stehen.
Mit zwei kleinen Kniffen läßt sich viel Handarbeit ersparen. Demo hier.
| 1. Formel: Deployed oder nicht Deployed? |
| =IFERROR(IMPORTXML(A1; “//p[@class=’status-date’]”); “”) |
| 2. Formel: Munzee-Typ |
| =IFERROR(UPPER(LEFT(REGEXEXTRACT(IMPORTXML(A1; “//img[@class=’pull-left pin’]/@src”);“[^/]+$”); LEN(REGEXEXTRACT(IMPORTXML(A1; “//img[@class=’pull-left pin’]/@src”);“[^/]+$”))–4)); “”) |
Mit “A1” wird auf das Feld referenziert, welches die URL enthält, also typischerweise: https://www.munzee.com/m/ill/1921/
Die Formel IMPORTXML() kennt 2 Parameter: URL und den gesuchten xpath auf der zu ladenden Seite. Der xpath ist auf der Munzee-Seite zum Glück mit der auf dieser Seite nur einmal verwendeten Klasse “status-date” markiert, so dass das Wort “Deployed” oder “Not Deployed” schnell extrahiert werden kann.
Bei der Suche nach dem Munzee-Typ nutze ich aus, dass der Dateiname des angezeigten Icons ebenfalls eindeutig ist. Der passende xpath ist hier die Klasse “pull-left pin“. Weil dort aber der gesamte Pfad mitsamt Dateiendung als Ergebnis zurückkommt, musste ich ein paar Zeichen abschneiden. Macht die Formel nicht mehr so einfach.
Interessanterweise dulden die Zellen mit den Formeln nicht, wenn die Zelle jeweils rechts davon Inhalte hat. Dann wird sofort “ERROR” angezeigt. Fügt Inhalte oder andere Formeln dann eine Spalte weiter rechts ein.
Wer bis hier hin mit dem Lesen gekommen ist, dem lege ich noch weitere Lektüre zu xpath ans Herz.
[Update 01.04.2022] Es ist anzumerken, dass die automatische Kontrolle toll ist – aber für denjenigen, der die Tabelle gerade für sein Deployment öffnet, zu einer langsam arbeitenden Tabelle wird – weil da ständig was nachgeladen wird.
Lagert die Kontrolle daher aus. Am besten in eine andere Datei. Dort könnt ihr mit IMPORTRANGE() die Daten der eigentlichen Tabelle reinziehen.

